Jugendjury

Die 6. Reinickendorfer Jugendjury hat gewählt.

Seit 6 Jahren entscheiden Reinickendorfer Jugendliche selbst darüber, welche ihrer Projektideen aus dem  Jugend-Demokratiefonds jährlich gefördert und umgesetzt werden!

Ebenfalls seit 6 Jahren mit dabei sind Silke Volckmann und Sven Reinert vom Jugendhilfeträger Aufwind e.V. Sie sorgten auch in diesem Jahr wieder mit sozialpädagogischem Know-how für die Durchführung und den reibungslosen Ablauf der Jurysitzung. Unterstützt wurden sie dabei von Jörg Repp vom Reinickendorfer Jugendamt der Region Ost. 

Am 20. April trafen sich die an der Jury teilnehmenden Jugendlichen zu einem Kennenlern-Nachmittag im Fuchsbau. Neben Gruppenspielen wurden auch die Grundregeln demokratischer Abstimmungsprozesse besprochen und das Prozedere der Jugendjurywahl festgelegt. 

Von den zunächst 26 eingereichten Projektideen beteiligten sich letztlich 14 Gruppen an der Jury, die sich am Samstag, dem 21. April, am späten Vormittag erneut im Fuchsbau versammelten. Auch Andrea Gabriele Behnke, Mitglied des Jugendhilfe- und Sportausschusses, war - wie in jedem Jahr - mit großem Interesse dabei. Als der Stadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport, Tobias Dollase, und Sabine Hermann-Rosenthal, Geschäftsführerin von Aufwind, eintrafen, war die Präsentation der Projektideen der Jugendlichen bereits in vollem Gange. Weil klar war, dass das Gesamtvolumen der eingereichten Projektideen nicht ausreichen würde, waren viele Teilnehmende bereit, die ursprünglich beantragten Mittel zu reduzieren.

Stadtrat Dollase begrüßte die Jugendlichen in der Pause vor der Abstimmung. In seiner Ansprache wies er daraufhin, dass Demokratie anstrengend sei, und lobte die Jugendlichen für ihr Engagement, bei der Jugendjurywahl mitzuwirken. Es sei ein Anliegen des Bezirksamts, dieses Projekt zu unterstützen, sagte er.

In insgesamt 3 Wahlgängen wurden 12 Projekte gewählt. 

Die Gewinner des ersten Wahlgangs:

  • Das Projekt „Du hast die Wahl- 100 Jahre Frauenwahlrecht“, 600 €
  • Das Projekt „THW-, DLRG-, DRK-Jugend sitzen in einem Boot“, 1000 €
  • Das Projekt „Unsere Küche“ des Campus Hannah Höch, 600 €
  • Das Projekt „Kasper-Ecke“ des Friedrich-Engels-Gymnasiums, 750 €

Den zweiten Wahlgang konnten für sich entscheiden:

  • Das Projekt „Schulbibliothek“ der Benjamin-Franklin-Oberschule, 850 € 
  • Das Projekt „Sportschiene Osthof“ der Max-Beckmann-OS, 800 €
  • Das Projekt „Sitzmöglichkeit“ des Friedrich-Engels-Gymnasiums, 450 €
  • Das Projekt „Wandgestaltung Spieleraum“ der Albrecht-Haushofer-OS, 350 €
  • Das Projekt „Wasserspender“ der Benjamin-Franklin-Oberschule, 500 €  

Im dritten Wahlgang gewählt:

  • Das Projekt „Abschlussball“ des Campus Hannah Höch, 800 €
  • Das Projekt „Bevor wir gehen, machen wir die Schule schön“ der Albrecht-Haushofer-OS, 700 €
  • Das Projekt „Chillen im Freizeitraum der Carl-Benz-OS“, 750 €

Die Jury traf dann die Entscheidung, die beiden nicht gewählten Projekte „Mehr Spaß in den Pausen“ und „Berlin entdecken“ mit jeweils 175 € aus den verbleibenden Restmitteln zu fördern. Eine faire Entscheidung und eine nette Geste! 

Insgesamt wurden damit für Projekte der Jugendjury 8500 € ausgereicht.

Stadtrat Dollase gratulierte den Gewinner*innen sehr herzlich und wünschen viel Erfolg bei der Projektumsetzung!

Sabine Hermann-Rosenthal für „EulenPost unterwegs“

6. Reinickendorfer Jugendjury (2018)

Hier - wie angekündigt - die interessanten Informationen und der Antrag zur diesjährigen Jugendjury, die zum 6. Mal im April 2018 stattfinden wird. 

5. Reinickendorfer Jugendjury (2017) - Projekte und Gewinner

Hier noch einige Fotos:

 

5. Reinickendorfer Jugendjury (2017) - Anmeldung

Zu den PDF-Dateien des Plakats und des Antragsformulars bitte hier klicken.
Informationen darüber, wie die Jugendjury abläuft usw., können Sie den Beiträgen zu den vergangenen Jugendjurys entnehmen.

4. Reinickendorfer Jugendjury (2016)

Die 4. Reinickendorfer Jugendjury tagt

Ideen von Jugendlichen werden gefördert

Mit der 4. Reinickendorfer Jugendjury sind alle jungen Menschen im Alter von 12-21 Jahren aufgerufen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Wer eine tolle Idee hat, sich einen Wunsch oder Traum mit anderen erfüllen will und dazu etwas Geld braucht, kann sich ab sofort bewerben und an der Jugendjury teilnehmen.

Mindestens drei Jugendliche können zusammen bis zum 10.04.2016 ihre Projektvorschläge, etwa aus den Bereichen Sport, Kunst, Musik, Film, Politik, soziales Engagement, Toleranz und Vielfalt vorlegen und dafür 300 bis max. 1000 Euro beantragen. Wer wie viel Geld für sein Projekt erhält, entscheidet die Jugendjury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Gruppen zusammensetzt, die Projekte eingereicht haben. Die Jury findet am 15.04. und 16.04.2016 statt.

Das Jugendamt Reinickendorf hat den Träger Aufwind e. V. mit der Umsetzung des Projekts „Jugendjury“ beauftragt, das sich an junge Menschen im Alter von 12 - 21 Jahren richtet und dazu beitragen will, dass Jugendliche eine Chance bekommen, ihre Ideen zu realisieren und sich für ihre Interessen im Bezirk einzusetzen.
Aufwind e. V. organisiert den Ablauf der Jury-Sitzungen und vermittelt an einem Workshop-Tag vor der Jury-Sitzung noch einige Grundlagen, damit die Sitzung auch nach demokratischen Regeln abläuft. 

Das Projekt wird durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Rahmen des Förderprogramms „Jugend-Demokratiefonds – Stark gemacht! Jugend nimmt Einfluss“ finanziert.
Im letzten Jahr konnten insgesamt 13 Projekte von jungen Menschen unterstützt werden.

Einsendeschluss für die Beantragung von Projektmitteln ist der 10.04.2016. 

Alle notwendigen Infos zur Umsetzung der Jugendjury in Reinickendorf sowie die Antragsformulare bekommen Interessierte hier:
Plakat
Flyer
Anmeldeformular

Weiter unten gibt es hier auch noch die Informationen und Berichte über den Ablauf der Jugendjury 2015; damit können sich alle Interessierten ein gutes Bild davon machen, wie die Jugendjury funktioniert.


Kontakt:
E-Mail:jugendjury@aufwind-berlin.de

Die Gewinner der 3. Jugendjury 2015 in Reinickendorf stehen fest.

Wie in jedem Jahr, war auch diesmal die Jugendjury wieder exzellent organisiert und vorbereitet von Silke Volckmann und Sven Reinert von Aufwind, die den Jugendlichen bei Fragen auch während der Projektdurchführung gerne weiter zur Seite stehen werden. Vielen Dank dafür.

Das vorbereitende Training zur Gruppenfindung hatten die Juryteilnehmer/innen bereits gestern durchlaufen, als sie sich heute Morgen bei Aufwind versammelten, um nach einem Demokratie-Crashkurs die Abstimmungsregeln für die nachfolgende Jurysitzung festzulegen.

Um 13 Uhr trafen Andreas Höhne, Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales, Andrea Behnke, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Reinickendorf, und Karin Marker vom Regionalen Jugendamt Ost ein, die die Jugendlichen begrüßten und auf die Bedeutung von Beteiligungsprojekten hinwiesen. Gemeinsam mit Sabine Hermann-Rosenthal, der Geschäftsführerin von Aufwind, schauten sie gespannt auf die Präsentationen der einzelnen Projekte. Alle einreichenden Gruppen schickten je zwei Vertreterinnen/Vertreter in die Jugendjury, die den Anwesenden ihre Ideen erklärten.

Beteiligt hatten sich insgesamt 15 Gruppen aus Schulen und Freizeiteinrichtungen des Bezirks mit sehr interessanten und unterschiedlichen Projektideen, z.B. einem Projekt von Schülerinnen der Paul-Löbe-Schule, die sich für mehr Akzeptanz von behinderten Menschen einsetzen, einem anschaulichen Vulkan-Bau-Projekt von Schüler/innen der Kolumbus-Grundschule oder zwei Leseprojekten der Charlie-Chaplin- und  der Grundschule am Schäfersee.

Und so hat die 3. Reinickendorfer Jugendjury gewählt:

1. Platz:

  • „Wir gegen Mobbing!“ Schüler*innen der Kolumbus-Grundschule erhielt 12 Stimmen und die beantragten 300 €.

 2. Platz: wurde 4x vergeben:

  • „Wir geben Gas“ , Ehrenamt im ComX, 11 Stimmen und 1000 €
  • „Jeder ist besonders“, Paul-Löbe-Schüler*innen, 11 Stimmen und 1000 €
  • „Abschlussball“ der 10. Klassen Campus Hannah Höch, 11 Stimmen, 1000 €
  • „Sportschiene“, Max-Beckmann-Schüler*innen, 11 Stimmen, 1000 €

3. Platz wurde 4x vergeben:

  • „Abschlussfeier der 6a“, Schüler*innen der Grundschule am Schäfersee, 9 Stimmen, 600 €
  • „Zirkus-AG“, Jugendliche des Fuchsbau, 9 Stimmen, 1000 €
  • „Fußball-Tag“, Jungen der Kolumbus-Grundschule, 9 Stimmen, 500 €
  • „Vulkan bauen“, Schüler*innen der Kolumbus-Grundschule, 9 Stimmen, 300 €

Je 8 Stimmen erhielten:

  • „Leseoase“, Schüler*innen der Charlie-Chaplin-Grundschule, 500 €
  • „Brothers & Sisters“ (Tanzprojekt), Schüler*innen der Grundschule am Schäfersee, 1000 €

7 Stimmen erhielt:

  • „Leseecke“, Schüler*innen der Grundschule am Schäfersee, 1000 €

5 Stimmen erhielt das Projekt:

  • „Auch Kinder sind Zeitzeugen!“ (der Flucht), Jugendliche von Outreach, BDP Luke, Haus am See bekommen 1000 €.

Die Jugendjury entschied, das nicht anwesende Projekt „Streetart“ mit der Restsumme 360 € zu versehen. Ein zweites, nicht anwesendes Projekt ging leider leer aus und wurde nicht gewählt. Alle anderen eingereichten Ideen bekamen ihre Wunschsumme. Insgesamt wurden somit 10560 € durch die Jugendjury vergeben.

Die Jugendjury wird gefördert durch "stark gemacht" und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.