Jugendjury

Die 7. Reinickendorfer Jugendjury 2019 hat gewählt.

Erlebnis Demokratie
Die 7. Reinickendorfer Jugendjury hat getagt.

Am Freitag, dem 5. April 2019, traf sich die Jugend im Fuchsbau, um zum siebten Mal an der jährlichen Jugendjurysitzung des Bezirks teilzunehmen. Das Kooperationsprojekt von Aufwind e.V. und dem Jugendamt Reinickendorf wird vorwiegend aus Mitteln des Jugend-Demokratiefonds Berlin finanziert. Bezirkliche Kinder- und Jugendjurys entscheiden über die Vergabe von Fördergelder für kleine Projekte im eigenen Kiez - initiiert und durchgeführt von den Jugendlichen selbst.

Durch den Tag führten Silke Volckmann und Sven Reinert von Aufwind e.V. mit großer Unterstützung durch Jörg Repp vom Regionalen Jugendamt Ost und Nicole Novarra, der Kinder- und Jugendbeauftragten des Bezirks. 

Neben Spielen zum Kennenlernen und einem Crashkurs Demokratie wurden die Wahlregeln besprochen. Die zwischen 13 und 18 Jahre alten Jugendlichen stellten dann ihre Projektideen vor, die sie in ihrem Kiez oder an ihrer Schule umsetzen möchten. Anschließend wählten sie in mehreren Wahlgängen die Projekte aus, die gefördert werden sollten. 

Die Projektvorstellungen wurden eröffnet durch den Stadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport, Tobias Dollase, und Sabine Hermann-Rosenthal, Geschäftsführerin von Aufwind e.V., die sich beide über die große Beteiligung freuten. 17 Anträge gingen bei der Jugendjury ein. 

Und hier die Ergebnisse der Wahl der Jugendjury vom 05.04.2019:

Mit einfacher Mehrheit wurden im 1. Wahlgang gewählt:

  • „Prostitution“ - ein Tanzprojekt der Gruppe „Pirates“ des Centre Talma, 600 €
  • „Oberstufe goes to go“ - umweltfreundliche Bambusbecher für mehr Ordnung im Oberstufenraum, Oberstufenschüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums, 710 €
  • „Holzbank 2.0“ - ein Projekt für mehr Sitzmöglichkeiten auf dem Hof des Friedrich-Engels-Gymnasiums, 400 €
  • „Spielzeug für Kinder im Krankenhaus“ - ein Projekt von Jugendlichen der Carl-Benz-Oberschule, 390 €

Den 2. Wahlgang entschieden folgende Projekte für sich:

  • „Akrobatricks“ - ein Projekt von Jugendlichen der Freizeiteinrichtung LUKE, 500 €
  • „Girls take you on Tour“ - eine Reise von und mit Jugendlichen des ComX, 1000 €
  • „Graffiti am Container“ - ein Projekt von Jugendlichen des Campus Hannah Höch, 950 €
  • „Spaß und Motivation durch Spiel“ - ein Projekt von Jugendlichen des Campus Hannah Höch, 850 €
  • „CenTalmaTre“- finanzielle Unterstützung einer Tanzshow von Jugendlichen des Centre Talma, 600 €

Für Projekte der Jugendjury wurden insgesamt 6000 € ausgereicht.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen für die spannenden Projektideen und wünschen den Gewinner*innen viel Spaß und gutes Gelingen bei der Umsetzung ihrer Projekte! 

All denen, die leer ausgegangen sind, wünschen wir, dass sie andere Mittel finden, ihre Projekte doch noch umzusetzen.

7. Reinickendorfer Jugendjury (2019)

Hier sind - wie im letzten Jahr versprochen - die interessanten Informationen und das Antragsformular zum Angebot der Jugendjury 2019, die zum 7. Mal im März/April 2019 stattfinden wird.

Zum Download das Antragsformular auf den Desktop ziehen. Ausfüllen - abschicken - fertig.

Um einen Eindruck von den Möglichkeiten zu bekommen, lohnt es sich, zu den Seiten der bisherigen Jugendjurys hinunterzuscrollen. 
Dort gibt es jede Menge Anregungen.

 

 

Die 6. Reinickendorfer Jugendjury 2018 hat gewählt.

Seit 6 Jahren entscheiden Reinickendorfer Jugendliche selbst darüber, welche ihrer Projektideen aus dem  Jugend-Demokratiefonds jährlich gefördert und umgesetzt werden!

Ebenfalls seit 6 Jahren mit dabei sind Silke Volckmann und Sven Reinert vom Jugendhilfeträger Aufwind e.V. Sie sorgten auch in diesem Jahr wieder mit sozialpädagogischem Know-how für die Durchführung und den reibungslosen Ablauf der Jurysitzung. Unterstützt wurden sie dabei von Jörg Repp vom Reinickendorfer Jugendamt der Region Ost. 

Am 20. April trafen sich die an der Jury teilnehmenden Jugendlichen zu einem Kennenlern-Nachmittag im Fuchsbau. Neben Gruppenspielen wurden auch die Grundregeln demokratischer Abstimmungsprozesse besprochen und das Prozedere der Jugendjurywahl festgelegt. 

Von den zunächst 26 eingereichten Projektideen beteiligten sich letztlich 14 Gruppen an der Jury, die sich am Samstag, dem 21. April, am späten Vormittag erneut im Fuchsbau versammelten. Auch Andrea Gabriele Behnke, Mitglied des Jugendhilfe- und Sportausschusses, war - wie in jedem Jahr - mit großem Interesse dabei. Als der Stadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport, Tobias Dollase, und Sabine Hermann-Rosenthal, Geschäftsführerin von Aufwind, eintrafen, war die Präsentation der Projektideen der Jugendlichen bereits in vollem Gange. Weil klar war, dass das Gesamtvolumen der eingereichten Projektideen nicht ausreichen würde, waren viele Teilnehmende bereit, die ursprünglich beantragten Mittel zu reduzieren.

Stadtrat Dollase begrüßte die Jugendlichen in der Pause vor der Abstimmung. In seiner Ansprache wies er daraufhin, dass Demokratie anstrengend sei, und lobte die Jugendlichen für ihr Engagement, bei der Jugendjurywahl mitzuwirken. Es sei ein Anliegen des Bezirksamts, dieses Projekt zu unterstützen, sagte er.

In insgesamt 3 Wahlgängen wurden 12 Projekte gewählt. 

Die Gewinner des ersten Wahlgangs:

  • Das Projekt „Du hast die Wahl- 100 Jahre Frauenwahlrecht“, 600 €
  • Das Projekt „THW-, DLRG-, DRK-Jugend sitzen in einem Boot“, 1000 €
  • Das Projekt „Unsere Küche“ des Campus Hannah Höch, 600 €
  • Das Projekt „Kasper-Ecke“ des Friedrich-Engels-Gymnasiums, 750 €

Den zweiten Wahlgang konnten für sich entscheiden:

  • Das Projekt „Schulbibliothek“ der Benjamin-Franklin-Oberschule, 850 € 
  • Das Projekt „Sportschiene Osthof“ der Max-Beckmann-OS, 800 €
  • Das Projekt „Sitzmöglichkeit“ des Friedrich-Engels-Gymnasiums, 450 €
  • Das Projekt „Wandgestaltung Spieleraum“ der Albrecht-Haushofer-OS, 350 €
  • Das Projekt „Wasserspender“ der Benjamin-Franklin-Oberschule, 500 €  

Im dritten Wahlgang gewählt:

  • Das Projekt „Abschlussball“ des Campus Hannah Höch, 800 €
  • Das Projekt „Bevor wir gehen, machen wir die Schule schön“ der Albrecht-Haushofer-OS, 700 €
  • Das Projekt „Chillen im Freizeitraum der Carl-Benz-OS“, 750 €

Die Jury traf dann die Entscheidung, die beiden nicht gewählten Projekte „Mehr Spaß in den Pausen“ und „Berlin entdecken“ mit jeweils 175 € aus den verbleibenden Restmitteln zu fördern. Eine faire Entscheidung und eine nette Geste! 

Insgesamt wurden damit für Projekte der Jugendjury 8500 € ausgereicht.

Stadtrat Dollase gratulierte den Gewinner*innen sehr herzlich und wünschen viel Erfolg bei der Projektumsetzung!

Sabine Hermann-Rosenthal für „EulenPost unterwegs“

6. Reinickendorfer Jugendjury (2018)

Hier - wie angekündigt - die interessanten Informationen und der Antrag zur diesjährigen Jugendjury, die zum 6. Mal im April 2018 stattfinden wird.